KNX – modernste Haustechnik für 2000 Euro

Meine persönliche Meinung ist, dass man heute einen Neubau mit Bussystem ausstatten muss. Alles andere wäre – wie ein Auto ohne Klimaanlage – am falschen Ende gespart, was ich bereits im einführenden Artikel zum Thema KNX zu begründen versuche.

Interessant ist, dass man selbst von Bauherren sehr verschiedene Zahlen hört, was ein Bussystem kosten soll. Vor allem scheint es, dass Bussysteme bei Elektrikern, die diese gerne legen weitaus leistbarer sind, als bei solchen die noch nicht moderne Technik verlegen. Nachdem dies der Blog für Selbermacher ist möchte ich mal grob überschlagen, wie viel ein Bussystem im Vergleich zu einer konventionellen Elektrik kostet, wenn man bereit ist sich selber ein wenig nach Teilen umzusehen und einen etwas flexiblen Elektriker zur Hand hat.

Arbeitszeit fällt durch den Bus keine an. Die Verkabelung ist logischer und einfacher. Es werden deutlich weniger Kabel gezogen. Die Programmierung des Bussystems dauert ein wenig, aber das spart man locker an Arbeit beim Kabelziehen und Stemmen. Ausserdem wirst du dir als Selbermacher das ja auch selber machen….

Steckdosen

Die Schaltung für Steckdosen erfolgt im Prinzip konventionell. Dabei gibt es prinzipiell keinen Unterschied zwischen Bus und konventionell. Sinn macht es zu wichtigeren Verbrauchern, die man später vielleicht auch mal mit dem Bus schalten will eine zusätzliche Phase mit einzuziehen. Es werden also nur statt drei, vier Kabel gezogen. Der Mehraufwand ist zu vernachlässigen. Dafür kann man später z.B. seinen Fernseher über Bus ein- und ausschalten.

Lichtsteuerung

Mehraufwand ergibt sich vor allem bei der Lichtsteuerung. In einem modernen Haus hat man heute nicht mehr nur das klassische Deckenlicht in der Mitte des Raums. Gerade in wichtigeren Wohnräumen sollte man heute durchaus mehrere Lichter einplanen, mit denen sich dann angenehme Stimmungen für verschiedene Zwecke erzielen lassen. Der Gewinn an Wohngefühl ist enorm. In grossen Wohnräumen will man diese Lichter dann auch gleich mal von 3 oder mehr verschiedenen Stellen schalten können. Jeder der sich eine solche Verkabelung mal angesehen hat, weiss dass das extrem kompliziert ist, viele viele Kabel braucht und nachher nie wieder geändert werden kann. Bei der Busverkabelung wird das grüne Buskabel in jede Schalterdose gezogen. Dabei kann von einer Dose in die nächste gezogen werden und das durchs ganze Haus. 100m Buskabel kosten gerade mal ca. 30 Euro. Mit 200m Buskabel kann man ein ganzes Haus verkabeln, dafür spart man sich hunderte Meter normale 1,5mm Kabel. Von den Lichtern zieht man die Zuleitungen in den Schaltkasten. Man führt also jedes Licht getrennt in den Schaltkasten. Hier entsteht also wieder ein leichter Mehrverbrauch an 1,5mm Kabeln. In Summe wird man aber weniger Geld für Kabel ausgeben.

Was ins Geld geht sind die Busgeräte. Nachdem Busgeräte alle eigene Intelligenz besitzen sind diese nicht ganz billig. Die Schalter für KNX Bus kosten zwischen 50 und mehreren hundert Euro. Richtig teure Schalter können aber auch das gesamte Haus steuern, Schaltzustände anzeigen und vieles mehr. Man kann derzeit von folgenden Preisen ausgehen:

Normaler Doppeltaster die bis zu 4 Lichter schalten können und keine Statusanzeigen haben etc. sind um ca. 70 Euro zu haben. Einzeltaster für ein Licht bereits um 50 Euro. Damit kann man Bäder, Kinderzimmer, Keller und andere einfache Räume bedienen. Auf jeden Fall würde ich abraten manche Räume konventionell zu verlegen. Immer wieder versuchen Elektriker den Kunden einzureden, dass man im Bad auch einen normalen Schalter verlegen kann. Damit verzichtet man aber auf Möglichkeiten wie Einbindung in einen „Alles Aus“ Schalter, Steuerung über IPad, Netz etc., nachträgliche Programmierung von anderen Schaltern für dieses Licht uvm. Ausserdem mischt man damit Systeme, was die Sache nicht überschaubarer macht. Ich würde also JEDEN Schalter ans Bussystem ankoppeln. Wenn ich mal von 2 Bädern, 2 Kinderzimmern, 1 Arbeitsraum, 1 WC, 3 Kellerräumen und vielleicht 2 Nebenschaltern in den Wohnräumen ausgehe, dann kommt man auf grob 11 einfache Schalter zum Durchschnittspreis von 55 Euro. Die Taster und Rahmen die man darauf aufsteckt kosten das selbe wie bei konventioneller Verkabelung, man spart sich jedoch einige Schalter, weil man ein einen konventionellen Schalter kaum 4 Schaltpunkte einbindet, im Bustaster schon.

In den Wohnräumen wird man 2-3 „bessere“ Schalter einbauen. Hier kann man richtig Geld sparen, wenn man nicht den vom Elektriker empfohlenen Marken Schalter einbaut. Bei KNX lassen sich ja Geräte aller Marken völlig problemlos miteinander kombinieren. Ein Markenschalter mit einigen Funktionen und Raumthermostat kostet schon mal 400 Euro. Von Anbietern wie MDT sind wunderschöne Schalter mit Temperatursensor und Glasrahmen bereits um etwas über 100 Euro zu haben. Ich gehe mal von 2 solchen Schaltern (ohne Thermostat) und einem einfachen Touchpanel (z.B. das kleine Zennio) aus. Damit kann man gleich sein ganzes Haus steuern. Ergibt einen Preis für Schalter von ca. 1100 Euro für Schalter. Damit hat man aber auch wirklich sein ganzes Haus mit KNX verkabelt und auch eine zentrale Verwaltung (das Touchpad) mit dem man zentral alle Hausfunktionen steuern und überwachen kann. Die Glasrahmenschater sehen auch deutlich besser aus als 4 normale Taster übereinander.

Rolladensteuerung

Während man früher „Schaltertürme“ neben den Fenstern hatte mit denen man jeden Rolladen/Raffstore getrennt schalten konnte, macht man das heute einfach über die Busschalter mit. In den oben veranschlagten Tastern ist somit die Rolladenbedienung gleich inkludiert und mit dem Touchpanel können sie auf Tastendruck vom Wohnzimmer alle Schlafräume gleichzeitig verdunkeln. Lassen Sie sich das mal konventionell verkabeln…..

Schaltkasten

Die Sensoren sind also gekauft. Jetzt braucht man noch die Geräte im Schaltkasten, die Lichter ein- und ausschalten sowie Rolladen bewegen. Auch hier kann man mit weniger bekannten Marken gut Geld sparen. Veranschlagt wird:

1 MDT Spannungsversorgung (640mA) – 180 EUro

2 MDT 16fach Schaltaktoren (damit können beliebig 16 Lichter geschalten, oder 8 Rollläden bedient werden) – a 300 Euro

1 Weinzierl KNX IP Interface um 150 Euro, damit kann man das Bussystem programmieren, man ist aber auch gleich für Steuerung des Hauses über IPad etc. vorbereitet.

Im Prinzip hat man damit eine Basisausstattung. Macht weitere 950 Euro.

Fazit

Wie im Titel versprochen. Für gerade mal 2000 Euro Mehrkosten hat man sein ganzes Haus in modernster Bustechnologie verkabelt. Der Bedienungskomfort ist sensationell. Das System kann nach belieben erweitert, umprogrammiert und geändert werden. Sparen Sie sich diese 2000 Euro und Ihr Haus wird in 15 Jahren 30.000 Euro weniger wert sein, ganz zu schweigen von der Einbuße an Komfort.

Wenn Sie jetzt etwas enttäuscht sind, dass KNX so billig sein kann, kann ich Sie beruhigen. Man kann fast beliebig viel Geld in seinen Bus stecken, wenn einem danach ist. Eine Wetterstation um 500 Euro, einen Homeserver um 2000 Euro, ein Touchpad um 3000 Euro (eine IPad Steuerung kann zwar das selbe, ist aber viel zu billig). Unnötige teure Bustastsensoren in Nebenräumen uvm. Schon schafft man es ohne weiteres einen KNX Bus auf 15.000 Euro kommen zu lassen. Die Bandbreite ist gross. 2000 Euro wären mir ein zeitgemäßes Haus wert, alles andere kann man sich dann noch überlegen, bei konventioneller Installation brauchen Sie nicht mehr zu überlegen.


  1. Klaus

    Der Bericht geht in die richtige Richtung, dennoch ist er reißerisch und redet KNX von der Kostenseite her schön!

    Bitte nicht falsch verstehen, ich bin pro KNX, projektiere und installiere dieses. Dennoch ist es im EFH nicht richtig, dass sich der Kabelverlege- und Installationsaufwand signifikant reduziert. Auch werden grundlegende Kosten außer Acht gelassen, wie bspw. die Programmierung und hierfür notwendigen Kosten für SW (€ 1.000) und ggf. HW (bspw. größerer Schaltschrank, längere Leitungen in den Schaltschrank oder Programmierschnittstelle). Ganz zu schweigen von der Zeit (oder Geld) zum Einrichten des Systems.

    Vorteile für KNX aufzuzeigen ist durchaus in meinem Sinne, jedoch wird dies derzeit nur auf Basis der Kosten nicht gelingen und falsche Hoffnungen, den Preis betreffend, sollte man auch nicht wecken.

    Mein Fazit aus der Praxis: mit € 2.000,– an Mehrkosten wird KNX nicht im EFH realisierbar sein aber man kann schon zwischen € 4.000 bis € 10.000 sehr viel an Mehrkomfort realisieren und es wird von Jahr zu Jahr günstiger.

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    1. comment by losmuchachos
      admin

      Hallo Klaus,

      Danke für die Antwort eines Profis. Ich gebe dir recht, dass die Kosten wahrscheinlich oft höher sein werden. Es geht aber darum zu zeigen, dass die Aussage vieler Elektriker („Viel zu teuer“, „unleistbar“ etc.) nicht zwangsläufig stimmt, sondern es soll ein Plädoyer für moderne Verkabelung sein.

      Eine Programmierschnittstelle ist eingerechnet. Es soll Leute geben, die sich nicht die ETS kaufen, sondern die 3er Version aus dem Netz bekommen und hier sind Selbermacher angesprochen, die sich auch selber Gedanken machen und vielleicht auch den Bus selber programmieren. Die hier gerechnete Minimalausstattung kann man sehr leicht programmieren, da reicht kurze Einarbeitung.

      Schaltkasten wird zum Glück heute ohnehin meist sehr grosszügig dimensioniert (was auch sehr empfohlen sein), da bekommt man die paar Aktoren auch noch hinein.

      In Sachen Verkabelung stehe ich 100% hinter meiner Meinung, dass die Busverkabelung einfacher, flexibler und wenigstens für einen Laien deutlich leichter zu verlegen ist. Ich habe 2 Häuser komplett verlegt, eines konventionell, eines mit Bus und kann nur für Elektrolaien sprechen, aber da fällt das Urteil eindeutig aus. Mag sein, dass ein Profi der hunderte Häuser konventionell verkabelt hat kein Problem damit hat, aber ich hab mir echt schwer getan im Gegensatz zum Bus.

      Die Wahrheit liegt wohl wie immer in der Mitte. Wenn man schon Bus macht wird man wohl etwas mehr Komfort wollen und auch mehr als 2000 Euro ausgeben, es geht aber darum zu zeigen, was das absolute Investitionsminimum ist. Viele Häuselbauer müssen jeden Euro 2x umdrehen, für diese ist hier eine Möglichkeit aufgezeigt für wenig Geld eine Elektroinstallation zu bekommen, die „State of the Art“ ist und beliebig erweitert werden kann. Eine konventionelle Verkabelung ist meiner Ansicht nach heute ein völlig falscher Weg und Aussagen wie „das kostet 15.000 Euro“ schreckt einfach sehr viele leider ab, weil wer hat schon 15.000 Euro extra so locker in der Geldtasche.

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  2. Georg

    Hallo, bin gerade über Deinen Beitrag gestolpert, da ich mir in den Kopf gesetzt habe, KNX in ein Miethaus zu integrieren, was nur bei moderaten Preisen Sinn macht.
    Ich kann Deine aussage nur unterstreichen, wenn man sich etwas Mühe macht, kommt man mit deutlich weniger Kosten hin.

    ein Argument, dass ich noch zusätzlich liefern möchte, ist die RTR für eine Fußbodenheizung, die mittlerweile fast zum Satndard wird.
    Die MDT gibt es ja mit integriertem Themperatursensor und mit dem MDT Aktor mit integriertem RTR spart man sich noch die Verkablelung und den RTR pro Raum. Allerdings benötigt man dann eine visu, um die Themperaturen einstellen zu können, aber das sollte sehr kostengünstig mit dem Raspberry PI realisierbar sein, Nebeneffekt. man hat noch einiges an Komfort-Gewinn.

    Gruß
    Georg

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    1. comment by losmuchachos
      admin

      Servus Georg,

      ich persönlich bin ja kein solcher Fan von Raumtemperaturreglern bei gut isolierten Häusern, nichtsdesto trotz ist das in Deutschland mittlerweile sogar Pflicht und da werd ich wohl mit der Zeit gehen müssen 😉 Welches Produkt von MDT meinst du genau? Ich verstehe nicht ganz wie das funktionieren soll! Würde mich interessieren. Und wenn du dir mit einer Raspberry Pi so auf die schnelle eine hübsche Visu bastelst, dann Hut ab und willst du das nicht hier auf dem Blog dokumentieren ? Würde mich freuen !

      lg

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  3. Frank

    Hallo,

    benötigt man für die Programmierung (nach deinem Ansatz) trotzdem die ETS-Software? … wie funktioniert die Adressvergabe?

    Viele Grüße
    Frank

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    1. comment by losmuchachos
      admin

      Servus Frank,

      bin voll bei der Arbeit. Ich habe jetzt eine ganz eigene recht flexible WebApp gebastelt, über die ich den KNiXuino per Smartphone steuern kann. Leider kostet alles sehr viel Zeit, aber ich werde mal erste Ergebnisse veröffentlichen. Zur Zeit sieht alles recht vielversprechend aus.

      Man kann den SIM-KNX in einem Modus fahren, in dem einfach alle KNX Meldungen durchgegeben werden. Somit könnte man das Ding auch ohne ETS Programmierung betreiben. Ich habe jetzt mal in dem Modus, in dem man mittels einer generischen ETS Datenbank Gruppenadressen zuordnet. Erstere Möglichkeit hat den Vorteil, dass man keine ETS braucht, ist aber von den Möglichkeiten eingeschränkt. Will man z.B. einen Schalter programmieren, dass er die Anwesenheitssimulation startet, dann braucht man eine ETS um die Gruppenadresse anzulegen und den Schalter zu programmieren. Somit würde man auf viele Möglichkeiten verzichten, wenn man es ETS frei aufzieht. Nachdem ich eine ETS3 habe, halte ich das für die einfachere und bessere Lösung. Theoretisch wäre auch was anderes machbar…

      lg, danke für die Rückmeldung

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  4. Markus

    Muss nun auch mal meinen Senf dazu geben. Das Problem welches knx teuer werden lässt sind die Wünsche der Bauherren. Wenn vieles geht, soll es das auch können. Daran scheitern ca. 90% der Bauvorhaben. Völliger Irrsinn. Naja, jeder wie er mag.
    Mal etwas zur Visualisierung.
    Eines der größten knx-Foren bietet Images für den Raspi kostenlos an.
    Damit hat man an einem Abend eine einfache Visu gebastelt.
    Fürs Smartphone gibt es in den Stores kostenlose Apps, womit man innerhalb von zwei Stunden die grundlegenden Funktionen via Handy bedienen kann.

    In dem Sinne…..

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    1. comment by losmuchachos
      admin

      ganz deiner Meinung!!

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    2. Raphael Huber

      links?

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  5. Matthias

    Hallo… Ich baue mein Dachgeschoss um und wollte wissen, wie man Multimedia am besten in die Haustechnik mit einbauen kann… Zum Beispiel Boxen im Bad, Küche, etc. zu versehen, die man von einem zentralen Punkt (Touch Panel) mit Musik versorgen kann! Auch um weitere Vorschläge wäre ich dankbar

    Antworten
    1. comment by losmuchachos
      el muchacho

      Hallo Matthias,

      ohne allzusehr in dieses Thema eingearbeitet zu sein würde ich dir SONOS ans Herz legen. Schau dir mal die Produkte an. Mittlerweile kann man da auch durchaus günstige Lösungen haben und alles auch voll ins KNX einzubinden.

      Antworten
    2. Raphael Huber

      ich würde dir airplay geräte ans herz legen

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    3. Thomas

      Mein Tip zu der Thematik ist uPNP/DLNA.

      Funktioniert im Prinzip so:
      es gibt 3 Komponenten: Server, Renderer, Controller. Je nach Aussattung kann ein Geräe eine, zwei oder alle 3 Komponenten beinhalten. Ein PC bspw. kann Musik/Bilder/Videos liefern (Server), diese darstellen (Renderer) und steuern (Controller) kannst du die Medien auch.

      Nun gibt es diverse Geräte, die uPNP/DLNA unterstützen.
      Ein Controller kann bspw. eine Smartphone-App sein. Aber auch der Windows Meida Player oder ein Feature in deinem TV.

      Dort kannst du definieren, von welchem Server (bspw. den NAS, ein Raspberry Pi, etc) du mediale Inhalte auf welchem Gerät, also welchem Renderer abspielen kannst. Rednerer sind bspw. TV’s, MP3 Radios, Stereoanlagen, PCs, Lautsprechersysteme mit uPNP/DLNA Unterstützung, etc.

      So kannst du in der Küche dir die Musik vom Server ziehen und im Wohnzimmer Bilder vom Handy auf dem TV anzeigen.

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  6. Raphael Huber

    Finde auch, dass man heute eigentlich gar nichts anderes als KNX verbauen sollte. Denn wie sollte sonst skynet in der Zukunft den ganzen Planeten übernehmen? 😉

    Spass beiseite. Bei mir steht KNX noch an, schauen derzeit noch nach Komponenten.

    Ich werde Enocean Taster einbinden für überall da wo ich keine Kabel hinziehen möchte.

    Was mich aber auch interessiert sind die MDT Glastaster. Das Problem dabei ist, dass meine Lebenspartnerin nichts im Haus duldet, dass irgendwie leuchtet. LEDs werden abgedeckt, angemahlt oder zugeklebt. Ist auch in Ordnung. Nur diese Taster haben ja Lämpchen und mich würde interessieren (Bilder helfen da nicht) ob man die Schalter auch ohne ihre eigene Beleuchtung nutzen kann. Sind die Bildchen dann erkennbar?

    Merci
    Raphael

    Antworten
    1. Thomas

      Hallo,

      @Raphael, ist zwar schon ein Jahr alt dein Kommentar trotzdem für die die zufällig hier lesen. Die MDT Glastaster kann man auch ohne Beleuchtung nutzen. Die lässt sich Programmtechnisch einstellen. Man kann die Helligkeit in Stufen von 0 bis max einstellen. Auch die Farbe in Rot und Weiss.

      Antworten
  7. Lothar

    Hallo,
    um KNX-Geschossverteiler in einem mehrgeschossigen EFH KNX-mäßig zu verbinden reicht dazu nur 1 Buskabel?

    Antworten
  8. N.

    Hallo, vielen Dank für den sehr informativen Beitrag! Möchten in unserem Neubau EFH auch KNX verlegen lassen. Allerdings von einem Fachmann, da wir selber absolute Laien sind. Wer wäre denn hier der richtige Ansprechpartner? Der Elektriker? Wir wollen folgendes erreichen: 1. Fenstersensoren (alle Fenster geschlossen?) 2. Fußbodenheizung mit Zeitsteuerung (9 Räume) 3. Rollladen- und Jalousiensteuerung (alle auf/zu, nur EG oder nur OG auf/zu, etc.) Was würde mich das kosten? Also Einbau, Material und fachmännische Programmierung. Ein Bekannter hat die Summe „5000 – 6000 EUR“ in den Raum geworfen…

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    1. comment by losmuchachos
      el muchacho

      Elektriker. Einen suchen, der von KNX wirklich ein wenig Ahnung hat. Viele verkaufen irgendein anderes System, das ihnen der Vertreter halt eingeredet hat. Ich würde nur KNX nehmen. Aber Ansichtssache. 5000 Euro pro Raum, das würde wohl keiner zahlen. Ich würde mal sagen mit einer Grundausstattung ist man auch mit Elektriker mit 10.000 Euro Mehrkosten sicher dabei. Hängt aber natürlich von vielem ab….

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Was meinst du ???

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