Leguminosen – die ideale Baustellenbeflanzung

Man kennt das Problem. Der Garten ist planiert und Humus aufgetragen, die Baustelle aber noch in vollem Gange. Rasen ansetzen ist sinnlos, weil der unter Grantie irgendwann von einem LKW plattgemacht wird. Gar nichts tun heißt jedoch, dass Brennnessel und Co. sich ansiedeln und in einem späteren Jahr hunderte Studen Arbeit bedeuten, aber es gibt die Baustellenlösung !

Was sind Leguminosen

Sogenannte Leguminosen (Hülsenfrüchtler) wachsen auf praktisch jedem Untergrund. Ermöglicht wird das durch eine besondere Symbiose mit Knöllchenbakterien. Diese Gemeinschaft kann Stickstoff aus der Luft binden und im Boden einlagern. Somit produziert sich die Leguminose ihren eigenen Dünger und noch mehr davon. Im Bio Landbau wird das ganze zur Biodüngung eingesetzt.

Effekt

Im Endeffekt wird also die Bodenqualität deutlich verbessert. Leguminosen wachsen derart gut, dass kein ungeliebtes Kräutlein aufkommen kann. Nach dem Verblühen kann man die einjähigen Pflanzen einfach liegen lassen. Die vertrockneten Stengel im nächsten Jahr weggefegt und Rasen angepflanzt – fertig. Kein Löwenzahn, keine Brennnessel und besserer Boden als zuvor. Wenn mal ein LKW das ganze niedermäht ist es egal und Abfall der reinfällt wird im nächsten Jahr gesammelt und ruiniert nicht den Rasenmäher.
Ich habe diese Lösung jetzt ein Jahr eingesetzt und mache das gleich dieses Jahr wieder. Der Erfolg überzeugt. Aus Preisgründen verwende ich Gelbsenf von Dehner (ca 3 Euro für 100m2 Saatgut). Wir verfüttern das ganze dann auch noch an Hasen und Meerschweinchen, die das ganze lieben. Verkauft wird das ganze auch unter der Bezeichnung Gründünger.


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