Nachteile einer Wohnraumlüftung – Lärm

Ich bin und bleibe Fan der kontrollierten Wohnraumlüftung, das gleich mal vorweg. In diesem Artikel zur KWL hab ich das ja auch ausführlich besprochen, aber jetzt nach 3 Jahren durchgehender künstlicher Belüftung gilt es mal Bilanz zu ziehen und die Nachteile aufzuzeigen. Erster Teil: Lärm

Ich besitze eine zentrale Anlage mit Wärmerückgewinnung, Feuchtigkeitsrückgewinnung und Vorwärmung durch einen Erdwärmetauscher. Also eine technisch gute Anlage, bei der ich mir recht viele Gedanken über die Auslegung und Verlegung gemacht habe. Jetzt möchte ich mal ehrlich sein und die Nachteile einer kontrollierten Wohnraumlüftung aufzeigen, die sich im Alltag so auftun. Der sicherlich störendste Nachteil (und trotzdem wird dieser bei der Entscheidung ob Lüftung oder nicht fast bei berücksichtigt) ist die Lärmproblematik durch kontrollierte Wohnraumlüftungen. Ich kenne kaum einen Lüftungsanlagenbesitzer (um genau zu sein nur einen), der nicht – auf höchster Stufe laufend – seine Anlage wenigstens hört. Praktisch jeder akzeptiert das, und nimmt es als normal hin. Ich bin aber der Meinung hier sollte man das optimale Ergebnis rausholen. Wohnkomfort soll auch Entspannung in absoluter Ruhe bieten, nicht nur gute Luft. Durch bessere Planung könnte man viel vermeiden. Keinesfalls sollte man sich hier jedoch auf Fachfirmen verlassen, sondern wie so oft ist selber mitdenken Gold wert.

Lärm durch Schallübertragung zwischen den Räumen

Die Lüftungsrohre übertragen den Schall von dem Ventil eines Raumes über die Rohre und den Verteilerkasten in andere Räume. In welche Räume dies besser funktioniert hängt wesentlich von der Anschlussbelegung der Rohre am Verteilerkasten ab. Man kann sich das so vorstellen, dass wenn ich in einem Kinderzimmer laut direkt in ein Ventil spreche, das in den anderen Schlafräumen (Räumen mit Frischluft) wahrnehmbar ist. Verstehen tut man kaum was, weil der Schall durch das lange Rohr zu sehr verändert wird. Wenn die Kinder im Kinderzimmer aber richtig toben, dann bekommt man das im Schlafzimmer wenigstens mit.

Lärm durch Motorengeräusche der Wohnraumlüftung

Die Lüftungsanlage macht naturgemäß Geräusche. Auch dieser Lärm wird über die Rohrleitungen verteilt. Abhängig ist dies natürlich von der Länge der Rohrleitung. Bei Frischluftventilen besteht das Problem stärker, während es bei Abluftventilen kaum existiert. Bei meiner Anlage gibt es das Problem eigentlich nur auf höchster Stufe und auch da kaum, wird aber sicher von der Anlage abhängen und auch entsprechend schlimmer sein können.

Lärm durch Windgeräusche an den Ventilen

Durch die Ventile wird Luft gepresst. Dies erzeugt richtige Windgeräusche. Diese Geräusche hängen vom Ventil ab. Dabei ist es recht entscheidend ob das Ventil durch Zudrehen den Luftstrom begrenzen muss, oder ob man die Luft mehr oder weniger frei rauslassen kann. Ablesen kann man das im Leistungsdiagramm eines Ausströmventils.

Leistungsdiagramm Standard Ausströmventil
Leistungsdiagramm Standard Ausströmventil

Die Luft in einer Lüftungsanlage strömt dort aus, wo der geringste Druckverlust ist. Also einfach gesagt bei der kürzesten Rohrleitung mit den wenigsten Kurven und einem ganz aufgedrehten Ventil. Um jetzt sinnvoll zu steuern wieviel Luft rauskommt muss man das Ventil zudrehen um den Druckverlust zu erhöhen. So stellt man ein Gleichgewicht zwischen allen Ventilen her. Will man, dass in jedem Raum gleich viel Luft ausströmt müssen die Druckverlustwerte auf allen Strecken gleich sein.

Durch das Zudrehen des Ventils erhöht man aber auch den Geräuschpegel. Im Diagramm oben möchte man in diesem Raum einen Volumenstrom von 50m3/h bewerkstelligen. Wenn man dazu einen Druckverlust von 50 Pascal benötigt muss man das Ventil ca. 8mm aufdrehen. (Siehe rote Linien, Schnittpunkt ist zwischen der 6 und der 9mm Diagonale.) Wenn man das Ventil so einstellt, dann hat es eine Geräuschentwicklung von ca. 27 Dezibel. Das ist noch recht wenig, aber unter Umständen nachts, wenn es völlig still ist trotzdem noch wahrnehmbar.

Dreht man seine Anlage nun auf höchste Stufe wird sich das Gleichgewicht irgendwo entlang der „8mm Diagonalen“ einpendeln. (Man verstellt ja sein Ventil nicht). Angenommen es kommen 70m3 raus, dann hat man plötzlich eine Geräuschentwicklung über 35dB, das hört man ganz gut, vor allem wenn man schlafen will.

Zum Vergleich noch ein schallgedämmtes Ventil der gleichen Baugröße.

Leistungsdiagramm schallgedämmtes Ventil
Leistungsdiagramm schallgedämmtes Ventil

Hier hat man bei obigen Annahmen nur eine Geräuschentwicklung von 24dB. Nachdem bei einem um 10dB höheren Schalldruck der Lärm doppelt so laut wahrnehmbar ist, sind solche Unterschiede (24 statt 27) nicht völlig zu vernachlässigen. Bei der höheren Stufe würde man sich so bei 30 statt 35 dB bewegen. Auch wenn es also nicht die Welt bringt, zahlt es sich doch aus.

Andere Möglichkeit hier Besserung herbeizuführen ist es ein größeren Ventil einzusetzen. Hier ergeben sich aber schnell Probleme mit verschiedenen Anschlussgrößen etc.

Die effizienteste Methode Windgeräusche zu dämmen ist es sicherlich den Luftstrom nicht über das Ventil zu drosseln, sondern über eine eigene Klappe, die z.B. direkt nach dem Verteiler angebracht ist. Das Ventil kann man dann ganz aufdrehen und erreicht so dB Werte die extrem tief liegen. Windgeräusche aus Rohrleitungen und der Drosselung kann man mit Schallschutzelementen hinter dem Ventil auch noch abschirmen. Das ist für einen Schlafraum sicherlich die optimale Variante mit der sich nicht nur Windgeräusche praktisch auf Null reduzieren lassen.

Fazit

Ich bin nach wie vor begeistert von meiner Wohnraumlüftung und würde sie keinesfalls mehr missen wollen. Zum Glück ist es ja mittlerweile schon recht gängig Wohnraumlüftungen einzubauen, was vor allem daran liegt, dass sich mit einer Wohnraumlüftung recht günstig der Energieausweis deutlich verbessern lässt bzw. dass diese ohnehin vorgeschrieben wird. Leider wirkt sich das aber auch dahingehend aus, dass in billig gebauten Wohnblocks gerne sehr günstige dezentrale Lüfter eingebaut werden nur um diese Anforderungen zu erfüllen.

Ich bin der Meinung jeder sollte eine ideal ausgelegte und optimal geplante kontrollierte Wohnraumlüftung haben. Lärmprobleme werden leider meist vernachlässigt. Hier eine optimale Planung reduziert dieses Problem auf ein Minimum. Ich habe bisher erst eine Anlage gesehen, bei der bereits im Keller der Verteiler mit Drosselklappen montiert war. Nach jeder Drosselklappe dann ein eigener Schalldämpfer und zwischen Lüftungsanlage und Verteiler ein weiterer Schalldämpfer. Nicht die billigste Variante, aber eine völlig geräuschlose. Etwas Abhilfe kann man mit nachträglich einsteckbaren Schalldämpfern und schallgedämmten Ventilen erreichen. Prinzipiell sollte man hier auf keinen Fall sparen. Ordentliche Schalldämmung zwischen Motor und Verteiler, einen ordentlichen Verteiler, der solide Schall dämmt, gute Ventile usw. Verschiedene Verlegung hatte bei mir recht wenig Einfluss. Ob ein Rohr in der Decke einbetoniert oder in Rigipswänden liegt hat überraschend kaum einen Einfluss. Weiters ist es vielleicht doch sinnvoll (obwohl man so größeren Druckverlust in Kauf nimmt), den Verteiler zu den einzelnen Räumen bereits im Keller etc. anzubringen und jeden Raum einzeln anzuspeisen. Trotzdem muss nach wie vor viel Wert auf möglichst geringen Druckverlust im Gesamtsystem gelegt werden.

Mein Tipp: Einlesen, gut planen und auf jeden Fall eine ordentliche KWL machen. Wer eine Wohnraumlüftung einspart hat falsch gebaut.

 

 

 

 


  1. St. Stadler

    Guten Tag,

    interssanter Bericht… welche Anlage haben Sie denn in Betrieb ?
    Ist die Feuchtigkeitsrückgewinnung zwingend erforderlich ?
    Sie haben also im Winter bei Minusgraden keine trockene Luft im Wohnraum durch die Anlage ? Ist die Luftfeuchtigkeit an einem Thermostat im Raum einstellbar ?

    VG

    St.

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  2. comment by losmuchachos
    el muchacho

    Hallo St.

    gute Fragen !

    Feuchtigkeitsrückgewinnung ist nicht erforderlich. Sie macht die Anlage einfach noch besser. Siehe auch hier:

    http://www.losmuchachos.at/kwl/enthalpietauscher-die-neue-warmetauschergeneration-bei-der-kwl/

    Ich kann leider gar nicht abschätzen wie viel Feuchtigkeit rückgewonnen wird. Sollte der Tauscher mal gar nicht mehr arbeiten würde ich das wohl auch nicht merken. Man kann auch nichts einstellen, es wird einfach rückgewonnen so viel geht, zu viel kann das nicht sein.

    Man hat also trockene Luft. Wie trocken hängt davon ab wie stark man die Lüftung einstellt. Das ist physikalisch unvermeidbar und ist auch genauso wenn man über Fenster lüftet. Nur über Fenster lüftet man meist zu wenig. Streng genommen kann man also Trockenheit nicht als Nachteil der KWL zählen, sondern als Nachteil von Frischluft im Winter. Mit Fuchtigkeitsrückgewinnung hat man das vielleicht weniger, aber es ist keinesfalls so, dass man einfach an einem Regler einstellt und das wars. Dazu bräuchte man einen eingenen Luftbefeuchtet.

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  3. Damian

    Vielen Dank für den Artikel!
    Wir wollen demnächst Bauen und das ist der erste „Langzeit Testbericht“ den ich aus einem Eigenheim lese. Bitte mehr davon!
    Zu dem Lärm: Wir wohnen 2 KM von der A2, wenn der Wind richtig steht, kann man da bei offenem Fenster nicht schlafen. Den Geräuschpegel wird die Lüftungsanlage bestimmt nicht erreichen.
    Und zu dem Kinderzimmer: da habe ich gewissen Einfluss auf die Lautstärke 🙂
    Wir wollen auch eine Lüftungsanlage, die wird allerdings im HWR im Erdgeschoss hängen. Wo hast du deine Verteilung, und wie viele Verteilungen hast du? Eine pro Ebene? Würdest du die Verteilung eher zentral im Haus setzten, oder direkt hinter der Anlage?

    Vielen Dank schon mal für die Antworten,
    Damian

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    1. comment by losmuchachos
      el muchacho

      Hi Damian,

      Ich hab eine Verteilung im Erdgeschoss. Ein Freund hat einen grossen Verteiler im Keller und auch gleich die Drosselung und somit Einstellung der Luftmenge nach diesem Verteiler mit Klappen. Das finde ich persönlich genial und würde ich auch heute so machen. Lärm weniger Problem und man kann auch später mal die Luftmengen z.B. per Bussystem steuern. Nachteil man braucht mehr Rohr, finde ich trotzdem die genialste Lösung.

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  4. Bernd M.

    Hast du den Lärm irgendwie mal gemessen? Lärm ist auch ein extremes Ärgernis bei meiner Anlage. Wenn ich mittels LärmApp die Dezibel messe (gibts im Google Play Store für Smartphones), dann habe ich im Schlafzimmer gemessen direkt am Luftauslass bei höchster Lüftungsstufe >70dB und bei niedrigster Stufe immer noch 50dB. Nachts anlassen geht gar nicht…. das Ding läuft wegen Lärm nur tagsüber auf unterster Stufe 🙁

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    1. comment by losmuchachos
      el muchacho

      Das ist übel, also ich hab nur gemessen, aber solche Probleme hab ich definiv nicht. In der Nacht ist es auf Normalstufe gerade noch wahrnehmbar. Auf „Powerstufe“ hört man es, auf niedrigster ist es nicht mehr wahrnehmbar. Unter Tags hört man gar nichts.

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  5. Gerald

    Das Problem liegt meistens an der Auslegung des Klimagerätes, man sollte das nächstgrößere auf die Quadratmeter der gerechneten Wohnfläche verwenden, erstens muß ich dann nicht mit voller Leistung fahren (mehr Leistung = größere Lautstärke = größere Energieverbrauch), und hab auch größere Durchmesser (größerer Durchmesser = niedrigere Luftgeschwindigkeit = niedrigere Lautstärke) und der Anschluß am Klimagerät selbst – Drosselklappe direkt am Gerät – dann Segeltuchstutzen (zur Entkoppelung) dann Schalldämpfer für Zu und Abluft und das wars. Dann mit den Leitungen direkt zum Wohnraum – aufreduzieren – Tellerventil und fertig. Man sollte jedoch schauen dass alle Zuleitungen ca. gleich lang sind um versch. Luftgeschw. zu vermeiden sonst muß man noch eventuell Drosselklappen einbauen, die man manuell einmal einstellt.

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    1. comment by losmuchachos
      el muchacho

      Ja Gerald, ganz deiner Meinung. Hab ich auch alles, sehe aber trotzdem den Lärm als das größte Problem an. Nicht, dass es ein Riesen Problem wäre, aber die anderen manchmal genannten Nachteile sehe ich gar nicht. Verschiedene Leitungslängen muss man nicht mit einer Drosselklappe ausgleichen, dazu hat man ja die Tellerventile.

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  6. Markus Meyer

    Hallo zusammen,

    die ganzen Problematiken mit Geräuschen – egal ob von der Anlage kommend, über das Kanalsystem und als Strömungsgeräusch an den Ventilen ist grundsätzlich ein Planungs- und Einstellungsproblem. Wir planen seit ca. 15 Jahren pro Jahr mehr als 200 Anlagen und hatten noch nie Probleme zum Thema „Schall“. Es gibt den Beruf „Planer“ und es gibt den Beruf des „Installateurs“. Lasst bitte einen Planer eure Anlage planen und einen Installateur einbauen. Leider „Planen“ auch viele Installateure mit mehr oder weniger Erfahrung solche Anlagen… zu 95% geht das nicht gut 🙁 Das ist leider unsere Erfahrung.

    Gruß

    Markus

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    1. comment by losmuchachos
      el muchacho

      Hallo Markus,

      Ich gebe dir von der Sache völlig recht. Haustechnikplaner wie eure Firma das zu sein scheint können da sicher einiges, aber mal ehrlich. 95% der EFH werden ohne so eine Firma gemacht. Mein Installateur hätte mir sogar einen „Profi“ vermittelt und der war leider ganz schlecht. Er wollte mir irgendein kleiner dimensioniertes Rohr aufschwatzen, weil sein Hersteller damals noch kein anderes hatte… Ich halte also trotzdem die „selber nachdenken“ Methode für eine im EFH Bereich recht gute. Im Netz finden sich dann zahllose Profis die mit Normen und Berechnungen um sich werfen, in der Realität des Häuslebauers verstecken sich die ganz gut… 😉

      Antworten
  7. David

    Bei meinen Recherchen bin ich gerade auf ein Diagramm gestoßen, dass mir bekannt vorkam… ich schätze du hattest BerlinerLuft TVLNZ 100 mit Sektorplatte in Verwendung?

    Wenn ich sehe, dass bereits ein entfernen der Sektorplatte ebenfalls eine Schalldruckminderung von 3dB bewirkt (siehe http://www.berlinerluft.de/assets/files/Produkte/Luftverteilung/BL_3.8.2_Lueftungsventile_LowNoise_TVLNATVLNZ.pdf ), so frage ich mich – ist die Richtung der ausströmenden Luft wirklich SO wichtig?

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    1. comment by losmuchachos
      el muchacho

      Servus David,

      ich hab mein Diagramm von wo anders, aber die sehen eh alle gleich aus. Ich glaube auch, dass die meisten Ventile vom selben Produzenten sind…. Bzgl. Ausströmrichtung kann man ja eine eigene Wissenschaft betreiben. Ich halte das auch nicht für so wesentlich, aber es ist wie oft im Internet, dass über theoretische Dinge endlos diskutiert wird, und in der Realität interessiert es dann keinen. Aus diesem Grund hab ich auch keine solche Sektorplatte. 3dB ist nicht enorm viel, aber doch ein weiterer Tropfen auf den heißen Stein. Ich würd es mir sparen.

      Antworten
  8. Christian

    Das mit dem Lärm kann ich nicht bestätigen. Selbst bei voller Leistung, also Stufe 8 von 1-8. Höre ich überhaupt nichts, auch nicht im Schlafzimmer.
    Aussen beim Ansauger ist die Anlage dann schon lauter,auch im Keller selbst. Aber in den Räumen nichts. Habe eine Helios KWL 500, aber ich denke, es kommt eher auf die Planung an.

    Antworten
    1. comment by losmuchachos
      el muchacho

      Davon bin ich überzeugt, dass wenn man es richtig macht, man auch keine Probleme hat. Also hast du offensichtlich einen guten Planer erwischt. Glückwunsch 😉

      Antworten
  9. Rasmus

    Hallo muchacho!

    Vielen Dank für deinen Artikel, den ich mal richtig gut finde. Schlüssig, super geschrieben – ein Genuss ihn zu lesen! Nächste Woche wird meine (hoffentlich) gut geplante Anlage ins EFH eingebaut. Ich gebe dir sowas von Recht, dass der Bauherr zwei Augen auf der Sache haben sollte, sonst ist das Risiko sehr groß, dass es in die Hose geht. Dein Artikel hat definitiv zur Ausweitung der angelesenen Expertise beigetragen – dafür nochmals vielen Dank! Rasmus

    Antworten
  10. Bastian

    Moin Moin aus dem Hamburger Raum

    Ich habe auch gerade eine Anlage in ein altes Haus BJ 62 eingebaut und kann über Lärm jetzt ansich nicht klagen

    Stufe 3 hat man ja auch ansich nur dann an wenn irgendwie viel Betrieb ist im Haus Party oder so deswegen
    heisst das ja Intensivlüftung dann

    Meine Anlage läuft von 8-24 Uhr auf Stufe 2 und dazwischen in der Nacht auf Stufe 1 und da hört man bei beiden überhaupt nichts von der Anlage selber

    Also keine Lüfter oder Windgeräusche an den Ventilen

    Die Luftverteiler sind gleichzeitig die Schalldämpfer bei meiner Anlage

    Rohre hab ich in 70 mm gewählt hier war eh Komplettsanierung angesagt alles in einem Kasten als Steigestrang und in abgehängten Decken verschwunden

    Hab in der Zuluft extra noch ein Filter eingebaut damit der feine im Gerät selber nicht so viel abbekommt

    Nachheizen tue ich über einen Luft Wasser Wärmetauscher
    im Winter

    Habe bei mir direkt an der Lüftungsanlage auch noch eine kleine Anzeige mit 6 Temperaturfühlern eingebaut wo ich auf einen Blick sehen kann was die Anlage bringt und die versprochenen 95% Rückgewinnung hat sie auf jeden Fall
    jetzt im normal Betrieb mal schauen wie viel sie im Winter schafft jetzt bin gespannt

    Gruß Bastian

    Antworten
  11. Sönke

    Moin auch aus Hamburg,

    Habe auch mal eine Frage. Ich habe auch Windgeräusche an den Ventilen (Zu- und Abluft). Hersteller ist auch Helios. Wir betreiben im übrigen eine Vitokal 161 Warmwasserwärmepumpe. Wir haben aber mit dem installierenden Betrieb vereinbart, dass für ausreichend Schallschutz gesorgt wird. Jetzt ist meine Frage: Welches Zubehörteil / welchen Filter empfehlt Ihr sowohl für die Absaug- als auch für die dezentralen Ansaugventile. Bei der Absaugung hören wir Windgeräusche und die Anlage selber und bei der Ansaugung Windgeräusche und z.B. Fluglärm. Danke vorab für Eure Antworten. LbG Sönke

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