Einbruchschutz – Warum Absicherung notwendig ist

Der Winter war wieder Einbruchsaison. Alleine im Bekanntenkreis hatten wir dieses Jahr 2 Einbrüche. Grund genug sich des Themas anzunehmen. Hier der erste Beitrag in der neuen Kategorie Einbruchschutz. Eine kurze aber wie ich finde überzeugende Demonstration, sowie Zahlen, Daten und Fakten warum man sein Haus absichern sollte.
Einbruch ist eine dumme Sache. Ich hatte sehr lange die Einstellung „Bei mir gibts nix zu holen, die sollen halt kommen.“ Diese Einstellung hat sich aber in diesem „Einbruchwinter“ völlig verändert. Mittlerweile sehe ich jede Menge potentielle Gefahren:

1. Der Schaden. Einbrecher ruinieren Fenster und Balkontüren und wüten in Häusern. Versicherungen zahlen teilweise wenig oder nichts. Auch wenn die Beute gering ausfällt, der Schaden kann gross sein.

2. Die psychische Belastung. Opfer von Einbrüchen leiden oft unter enormer psychischer Belastung. Ich kenne Fälle, wo die Frau 3 Jahre nach dem Einbruch noch die Balkontür schliesst, wenn ihr Mann am Balkon eine Zigarette rauchen geht. Das sollte man sich ersparen.

3. Eventuell hat man ja doch etwas zu Hause. Ein Laptop ist schnell eingepackt und alleine der Schaden durch den Datenverlust ist eine Katastrophe. Bei Bekannten wurde der Tresor ausgestemmt und mitgenommen. Kaum Geld drin, aber Fotos, Dokumente, Andenken usw.

Für mich 3 gute Gründe mich dem Thema zu widmen und den Einbrechern den Kampf anzusagen. Ich will es ihnen möglichst schwer machen. Aber dazu ein paar recherchierte Fakten, die auch gleich bei der Entscheidung helfen wo man mit dem Schutz am besten ansetzt.

1. Einbrecher kommen zu ca. 80% durch Fenster oder Balkontüren.

2. Einbrecher kennen die Häuser, in die sie einbrechen. (Es wird vorab beobachtet etc.)

3. Fast immer wird ein Fenster ausgehobelt, also nicht die Scheibe eingeschlagen.

4. Einbrüche passieren zu jeder Tageszeit.

5. Einbrüche passieren fast ausschliesslich, wenn keiner zu Hause ist.

Als völliger Laie auf diesem Gebiet war ich etwas überrascht, dass es sehr leicht sein soll ein Fenster auszuhebeln. Nachdem ich die Möglichkeit bei einem alten Haus bekam dies zu testen nütze ich natürlich die Gelegenheit. Es handelt sich um ein ca. 25 Jahre altes Kunstsofffenster. Normal verschlossen (nicht gekippt). Mein Werkzeug ein kleines Brecheisen. Erster Versuch meines Lebens, keine Erfahrung. Schau es dir selber an.

 

 

Ich finde das Ergebnis bemerkenswert und erschreckend. Vielleicht ist es an der Zeit es den Burschen nicht zu leicht zu machen.

Übrigens möchte ich vor dummen Vorurteilen warnen, die einem gerade bei diesem Thema oft begegnen! 73% aller Einbruchsverdächtigen in Deutschland sind Deutsche !!!


  1. David

    Ich meine, dass es schade ist, dass du hierzu nicht noch mehr geschrieben hast. 😉

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    1. comment by losmuchachos
      el muchacho

      Ja gebe ich dir recht. Bin ich noch nicht sehr weiter gekommen. Ich werde berichten, versprochen.

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